Nepalesisch vegan

Am 27. Januar 2016 hat sich das Team Gastro zum Abendessen im „Mamaghar“ (www.mamaghar.de) getroffen. Dieses Restaurant mit original nepalesischer Küche hat Ende 2015 eröffnet und wird von einem Ehepaar betrieben, das das Erdbeben in Nepal im April 2015 überlebt hat. Ein Teil des Erlöses geht nach Nepal.

Das Restaurant befindet sich in der Richard-Wagner-Straße Nr. 43. Es ist in zwei Speiseräume unterteilt und mit Fotos aus Nepal, Wandvorhängen und nepalesischen Dekorationselementen wie bunten Fähnchen geschmückt.

Auf der Karte gibt es eine Vielzahl an vegan gekennzeichneter Gerichte. Generell wird im „Mamaghar“ frisch und ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe gekocht. Aus diesem Grund ist bei der Bestellung mit ein wenig Wartezeit zu rechnen. Aktuell werden fünf verschiedene Vorspeisen angeboten, die alle vegan sind und sich unter anderem aus verschiedenen Komponenten von Gemüse, Kartoffeln, Nüssen, Brot und Dips zusammensetzen, darunter sind zwei Suppen. Auch die vielfältige Auswahl an Hauptgerichten ist überwiegend vegan. Der Gast hat dabei die Qual der Wahl zwischen Suppe, Teigtaschen, gebratenen Nudeln, unterschiedlichen Gerichten mit Kartoffeln, Spinat und Gemüsecurry sowie Reis- und Linsen-Speisen mit Chutneys. Die Mahlzeiten werden ansprechend und häufig in verschiedenen Schälchen serviert. Beim Nachtisch gibt es als vegane Option einen mit Nüssen und Safran verfeinerten Sojajoghurt. Auf Sojajoghurt basieren auch die verschiedenen veganen Lassis, die neben Gewürztees und den üblichen Getränken wie Säften und Heißgetränken angeboten werden. Vorweg geht übrigens ein ausgesprochen leckerer kleiner Masalatee aufs Haus. Wer etwas empfindlich auf scharfe Gerichte reagiert, sollte sich vor der Bestellung deswegen erkundigen, da alle Gerichte eine gewisse Grundwürze haben.

Wir sprechen für das „Mamaghar“ eine eindrückliche Empfehlung aus. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, die Preise variieren zwischen 2,20€ und 13,60€ bei den Speisen. Bezüglich des veganen Nachtischs haben wir festgestellt, dass sich anstatt dessen jedoch eher zwei Lassis rentieren würden, welche im Geschmack und vom Preis her mehr überzeugt haben. Generell waren wir sehr zufrieden mit dem leckeren und gesunden Angebot und werden dem „Mamaghar“ auf jeden Fall weitere Besuche abstatten – wie dies übrigens viele tun. Aufgrund des großen Zulaufs ist bei der begrenzten Anzahl an Tischen eine Reservierung empfehlenswert.

*Julia*

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